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Ein Parkhaus, ein Fußballstadion, ein Zoo, Wohn- und Kaufhäuser ─ Stein auf Stein wuchs die große und bunte Legostadt auf dem Tisch empor, die Senioren des Hauses Obere Hengsbach in Siegen in der gegenüberliegenden Kindertagestätte „Kinder(T)räume“ Hand in Hand mit den Kindern bauten. Die Ausrüstung aus 300 000 Legosteinen, Figuren und Bauplatten stellte Jürgen Platzen, Leiter von „kids-team Westerwald“, zur Verfügung. Regelmäßig organisieren die Seniorenpflegeeinrichtung der Diakonischen Altenhilfe Siegerland und die Kita unterschiedliche gemeinsame Projekte.

Gäste und Mitarbeiter des Café Patchwork dürfen sich über eine besondere Spendenaktion freuen. Sascha Wrischnig, Möbeldesigner aus Freudenberg, möchte den Tagesaufenthalt der Wohnungslosenhilfe mit dem Erlös aus einer Möbelversteigerung am 20. Mai unterstützen. Sich bei Kälte aufwärmen, etwas plaudern, ein günstiges Essen bekommen, Kleidung waschen oder duschen – das ist im Café Patchwork, einer Einrichtung der Wohnungslosenhilfe der Diakonie in Südwestfalen in Siegen, möglich.

Helfen, heilen, pflegen, betreuen, beraten, seelsorgen, fördern, ausbilden: Als größter Gesundheits- und Sozialdienstleister der Region sorgt sich die Diakonie in Südwestfalen im Jahr um mehr als 100 000 Kinder und Erwachsene. Verwaltungsrat und Geschäftsführung informierten die Delegierten der 29 Kirchengemeinden sowie des Ev. Kirchenkreises Siegen über Vielfalt und Leistungsspektrum der Diakonie in Südwestfalen. Die Einladung der Delegierten in den Hörsaal am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen war ihnen ein besonderes Anliegen.

Wer sich an seinem 10. Geburtstag über gut 100 Gratulanten freuen darf und sich unter diesen der 1. Landtagsvizepräsident von Nordrhein-Westfalen, der Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein und manch andere namhafte Persönlichkeit befindet, der muss wahrlich etwas Besonderes sein. Zuteil wurde diese Ehre dem Förderverein Krankenhaus Bethesda in Freudenberg. In der Ev. Kirche feierte der Verein sein erstes Jubiläum gebührend mit einem Festakt.

Eine schwere Krankheit belastet nicht nur Menschen, die von ihr betroffen sind, auch das Leben von Familienmitgliedern verändert sich. Pflegende Angehörige finden oft kein Gleichgewicht zwischen Für- und Selbstsorge. Was ihnen helfen kann, sich selbst nicht zu vernachlässigen und mit Trauerphasen umzugehen, wird am Donnerstag, 11. Mai, 19 Uhr, in der Cafeteria des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen thematisiert. Beim Forum Gesundheit referiert Silvia Teuwsen, Koordinatorin des Ambulanten Evangelischen Hospizdienstes Siegerland.

Mit mehr als 100 000 Euro hat der Förderverein Krankenhaus Bethesda Freudenberg seit seiner Gründung die Einrichtung ehrenamtlich unterstützt, um Patienten, Ärzten und Pflegekräften zu helfen. Am Samstag, 29. April, steht der Verein nun selbst einmal im Mittelpunkt und begeht sein erstes Jubiläum.

Für manche japanische Medizinstudenten führt der Weg nicht nur in die Hörsäle der Universität Hokkaido in Sapporo, sondern auch in das Diakonie Klinikum Jung-Stilling nach Siegen. Um mehr über innovative und komplizierte Operationstechniken in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und die Organisation der Fachabteilung zu lernen, haben ein Professor, drei Studenten und eine Zahnärztin den langen Flug nach Deutschland auf sich genommen.

Diagnostik und Therapie von Lungenkrebs braucht die Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen. Beim Siegener Lungensymposium im Kulturhaus Lÿz haben sich rund 50 Mediziner bei Experten des Diakonie Klinikums über das Siegener Thoraxzentrum informiert. Dazu gehören Ärzte aus den Bereichen Chirurgie, Pneumologie, Anästhesie, Radiologie und Nuklearmedizin. Gastreferentin war Prof. Dr. Andrea Tannapfel, Direktorin des Instituts für Pathologie an der Ruhr-Universität Bochum. Dr. Andreas Müller, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen, führte durch das Programm.

14 Frauen und Männer, die selbst mit einer psychischen Krankheit und deren Behandlung erfahren sind, haben den ersten Siegener Ex-In-Ausbildungskurs erfolgreich abgeschlossen. Damit gehören sie nun zu Ansprechpartnern für andere Menschen mit psychischen Erkrankungen. Ex-In steht für „Experienced Involvement“ und bedeutet „das Einbeziehen von Experten aus Erfahrung“ in die konkrete Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen. Angeboten wurde der Kurs von den Sozialen Diensten der Diakonie in Südwestfalen in Kooperation mit dem I.d.E.E.-Verein aus Köln. Die Teilnehmer wurden in zwölf Monaten so qualifiziert, dass sie in psychiatrischen Arbeitsfeldern tätig sein können, um aktuell Betroffenen zu helfen. Die Voraussetzungen für den Kurs: die eigene Psychiatrie-Erfahrung teilen können, selbst psychisch stabil sein.

Eine erweiterte Bauchschlagader (Bauchaortenaneurysma) kann immer größer werden, schlimmstenfalls reißen und zu lebensgefährlichen inneren Blutungen führen. Ab einer Größe von fünf Zentimetern ist das Risiko besonders hoch ─ dann sollte sofort operiert werden. Zu einer Vorsorgeuntersuchung riet im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen ein ausgewiesener Experte: Dr. Ahmed Koshty, Chefarzt der Gefäßchirurgie. Beim Siegener Forum Gesundheit informierte er rund 70 Besucher über kranke Gefäße und Behandlungsmöglichkeiten.

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