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Geschichte – die Diakonische Wohnungslosenhilfe

2009
`gegen armut siegen´, der Förderverein der Diakonischen Wohnungslosenhilfe wird gegründet. Der Verein fördert direkt und unbürokratisch die Einrichtungen und Dienste der Diakonischen Wohnungslosenhilfe sowie die Menschen, die dort auf Rat und Hilfe hoffen: Wohnungslose, arme Menschen, Rentner, Alleinerziehende mit ihren Kindern, junge Menschen mit mangelhafter schulischer und beruflicher Qualifikation.

2002
Die therapeutischen Möglichkeiten der Mitarbeiter des Bodelschwingh-Hauses wurden um eine ausgelagerte Wohngruppe ergänzt. In der WG betreut die Diakonie sechs Männer zwischen 18 und 40 Jahren. Unter realistischen Bedingungen üben sie die Herausforderungen des Lebens in einer eigenen Wohnung ein. Außerdem steht die Verbesserung ihrer schulischen und beruflichen Bildung im Fokus.

Neue therapeutische Konzepte führten dazu, dass die Diakonische Wohnungslosenhilfe das Hugo-Roth-Haus aufgab. Nunmehr mietet die Diakonie für die zu betreuenden Menschen – die neue Struktur ermöglicht auch die therapeutische Begleitung von Frauen – dezentral Wohnungen an, in denen die Klienten ambulant betreut werden. Aus fachlicher Sicht ist festzustellen, dass diese Umstellung ein richtiger Schritt war. Rund 75 Prozent der aus dem Dezentralen Stationären Wohnen entlassenen Klienten schaffen es, ihre Wohnung dauerhaft zu behalten. Erfolgszahlen, die zu Hugo-Roth-Haus-Zeiten nicht annähernd erreicht wurden.

2001
Das Diakonische Werk im Kirchenkreis Siegen e.V. und der Ev. Krankenhausverein Siegerland e.V. gründeten die Diakoniestiftung Siegerland. Die Stiftungserlöse sollen auch die Arbeit der Diakonischen Wohnungslosenhilfe unterstützen. Im Bodelschwingh-Haus wurde die Betreuungsstruktur verändert; jeder Bewohner erhält seither seinen persönlichen Bezugsbetreuer, was die Individualität der Begleitung verstärkt.

1998
Im Dezember zogen das DTW, die Beratungsstelle und der Tagesaufenthalt in ein angemietetes Gebäude in der Herrenwiese in Weidenau um. Dieser Umzug führte zu einer organisatorischen und personellen Trennung zwischen der Beratungsstelle und dem Tagesaufenthalt. Das Dienstezentrum für Menschen in Not war "geboren".

1992
Die Diakonie übernahm das Übernachtungshaus für wohnungslose Männer im Sieghütter Hauptweg in Siegen von der Caritas. Wir garantieren damit nach wie vor, dass in Siegen und Umgebung niemand gegen seinen Willen auf der Straße übernachten muss. Das Dezentrale Teilstationäre Wohnen (DTW) begann die sozialpädagogische Arbeit mit wohnungslosen Männern in einem in Weidenau angemieteten Wohnhaus. Im DTW wurde das Therapiekonzept mittlerweile umgestellt. Inzwischen wohnen die zu betreuenden Menschen nicht mehr unter einem Dach, sondern dezentral in der eigenen Wohnung über das Kreisgebiet verteilt. Die dezentrale Struktur eröffnete die Möglichkeit, auch das teilstationäre Therapieangebot auf Frauen auszuweiten. Aufgrund einer 1991 vom Rat der Stadt Siegen verabschiedeten Empfehlung stellte sich die Diakonie der Herausforderung, dieses Beratungsangebot zu professionalisieren. Am 15. Oktober eröffnete die Diakonie eine Beratungsstelle für wohnungslose Menschen mit angegliedertem Tagesaufenthalt in der St.-Johann-Straße in Siegen.

1988
Die Volksküche musste aus betriebswirtschaftlichen Gründen geschlossen werden.

1976
Das Lehrlingswohnheim Bodelschwingh-Haus wurde in ein Männerwohnheim mit angegliedertem „Nur-Übernachtungshaus“ für maximal zwölf Männer umgewandelt.

1974
Am 2. Dezember zog der erste Nichtsesshafte in das Hugo-Roth-Haus ein. Das „Hugo“ war als Wohnheim mit sozialpädagogischer Betreuung und Eingliederungswerkstatt konzipiert. Die Werkstatträume richtete man zunächst im Dachgeschoss ein. Da die betreuten Männer unter ein und demselben Dach lebten und arbeiteten, konnten sie vom Frühstückstisch direkt zu ihrem Arbeitsplatz gehen. Das brachte der Eingliederungswerkstatt den liebevoll-spöttischen Namen „Pantoffelwerkstatt“ ein.

1957
Die Volksküche zog in die Oranienstraße um.

1955
In Geisweid eröffnete die Diakonie das Bodelschwingh-Heim, ein Lehrlingswohnheim. Auch in diesem Gebäude wird ab den 1970-er Jahren für und mit wohnungslosen Menschen gearbeitet.

1954
Auf dem Siegener Häusling nahm die Diakonie das Hugo-Roth-Heim, ein Studentenwohnheim in Betrieb. In diesem Haus entstand 20 Jahre später die erste Einrichtung der Diakonischen Wohnungslosenhilfe.

1945/46
Hunger war das drängende Problem der Nachkriegsjahre. Mit der Eröffnung der Volksküche in der Siegener Eiserner Straße, heute Leimbachstraße, stellte sich die Diakonie dieser gesellschaftlichen Herausforderung.

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