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Neuigkeiten

Eine Arbeitsgemeinschaft (AG) aus zehn Schülern der Realschule der Freien christlichen Schulen Siegen in Freudenberg-Niederndorf hat die Besucher des Tagesaufenthaltes Café Patchwork in Weidenau mit einem herbstlichen Buffet überrascht, welches die Schülerinnen und Schüler „Herbstzauber“ genannt haben. Die Schulleitung unterstützte das Projekt mit 100 Euro.

Der Darm kann als neuer Star in der medizinischen Forschung angesehen werden, denn Wissenschaftler haben heute einen neuen Blick für das größte menschliche Organ: Darmbakterien können die Gesundheit wesentlich beeinflussen. Wie genau die von Forschern als Mikrobiom bezeichnete Mikroben-Welt das menschliche Wohlbefinden steuert, hat Professor Dr. Joachim Labenz, Chefarzt der Medizinischen Klinik im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen, im Rahmen des Siegener Forums Gesundheit erklärt. Auch gab er einen Ausblick auf Therapieoptionen, die eine gestörte Darmflora vorteilhaft verändern können. Am Infoabend nahm auch eine Gehörlosen-Selbsthilfegruppe teil, die mithilfe von zwei Übersetzerinnen dem Vortrag folgen konnte.

Dank einer Spende des Fördervereins von 5439,72 Euro hat das Ev. Hospiz Siegerland zehn neue Matratzen angeschafft.

Das Leben von Menschen mit Behinderung einfacher und besser machen: In diesem Sinne haben Vertreter der Diakonie in Südwestfalen und der Stiftung Bethel.regional die beiden SPD-Bundestagsabgeordneten Petra Crone (Olpe und südlicher Märkischer Kreis) und Willi Brase (Siegen-Wittgenstein) eingeladen, um über den Entwurf des neuen Bundesteilhabegesetzes (BTHG) zu diskutieren. Dieses soll zukünftig im Sozialgesetzbuch die Leistungen für Menschen mit Behinderung regeln. Geschäftsbereichsleiter der Diakonischen Eingliederungshilfe Achim Krugmann sowie Anja Hillebrand und Michael Conty von Bethel.regional teilten den Politikern ihre Kritikpunkte zum neuen Gesetzesentwurf mit, da viele Aspekte negativ für Betroffene seien. Einiges würde sich sogar im Vergleich zur aktuellen Rechtslage verschlechtern.

Wenn es um Leisten-, Nabel- oder andere Brüche von Eingeweiden, Operationen an Schulter- und Ellenbogen oder künstlichen Gelenkersatz geht, sind Patienten im Diakonie Klinikum Bethesda in Freudenberg in besten Händen. Gleich drei Zertifikate haben die Abteilung für Viszeral- und Gefäßchirurgie sowie die Unfall- und orthopädische Chirurgie in diesem Jahr für ihre herausragende Qualität, Kompetenz und Organisation erhalten.

Dankende Worte, gemeinsames Singen, gutes Essen und Siegerländer Kabarett – beim Festabend, zu dem die Diakonie in Südwestfalen ihre Ehrenamtlichen eingeladen hatte, feierten rund 200 Gäste in der Cafeteria des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen. Diakonie-Verantwortliche und Superintendent Peter-Thomas Stuberg lobten das beständige Engagement der weit über 1000 Ehrenamtlichen in den Einrichtungen der Diakonie und hoben ihre Rolle für die diakonische Arbeit hervor. „Ohne sie und die rund 3000 hauptamtlichen Mitarbeiter wäre unser Anliegen, die Menschen in Südwestfalen von der Geburt bis zur Palliativversorgung zu begleiten, nicht denkbar“, sagte Dr. Josef Rosenbauer, Geschäftsführer der Diakonie in Südwestfalen. Die Einsatzbereiche der Ehrenamtlichen in der Diakonie sind vielfältig. Sie engagieren sich zum Beispiel in Fördervereinen, übernehmen als Grüne Damen und Herren den Lotsendienst in den Krankenhäusern, backen Kuchen, veranstalten Feste, kümmern sich um pflegebedürftige Senioren. Superintendent Peter-Thomas Stuberg betonte in seiner Andacht, dass ehrenamtliche Arbeit einen langen Atem erfordere. „Sie schenken den Menschen in schwierigen Zeiten Trost, Orientierung, Zuversicht und Zeit.“

Vielleicht wäre Frank Henne bereits tot. Vielleicht hätte der 57-Jährige den komplizierten Eingriff auch knapp überlebt. Sicher aber ist: Ohne eine besondere Operation in der Gefäßchirurgie im Diakonie Klinikum Jung-Stilling mit einer über Nacht aus der Schweiz eingeflogenen Prothese, die eigentlich für einen anderen Menschen bestimmt war, würde es dem Siegener heute deutlich schlechter gehen. Und dabei fing die Geschichte so harmlos an.

Volles Haus im Hüttensaal der Siegerlandhalle ─ rund 200 Besucher kamen, um sich über das Thema „Darmgesundheit“ zu informieren. Dazu trafen sich gleich drei Experten, die bei der Kooperationsveranstaltung von Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen und AOK aufzeigten, wie der Darm das menschliche Wohlergehen beeinflusst und welche Lebensmittel seine Funktion fördern. Die Schirmherrschafft für den Vortragsabend übernahm die stellvertretende Landrätin Jutta Capito, die gemeinsam mit Regionaldirektor Dirk Schneider (AOK Nordwest) die Gäste begrüßte. Es moderierte Professor Dr. Joachim Labenz, Chefarzt der Medizinischen Klinik im Diakonie Klinikum Jung-Stilling.

Dank einer Spende von Krankenhaus-Förderverein und Sparkasse Siegen können sich Ärzte und Pflegekräfte im Diakonie Klinikum Bethesda in Freudenberg über neue abschließbare Funktions- und Versorgungswagen im Wert von 9000 Euro freuen. Die bunten Helfer auf vier Rädern erleichtern den Pflegekräften ihren Stationsalltag und bieten praktischen Stauraum für zahlreiche medizinische Materialien, die sie während des Dienstes brauchen. Spritzen, sterile Instrumente, Schmerzmittel und vieles mehr sind mit den neuen Wagen gut sortiert und bei Bedarf schnell zur Hand. Wege werden verkürzt, Zeit eingespart und damit die Präsenz der Pflegenden am Patientenbett erhöht. Um dem Freudenberger Krankenhaus die Wagen zu ermöglichen, spendete der Förderverein 6000 Euro, die Sparkasse Siegen übernahm 3000 Euro. „Wir möchten dabei helfen, dass sowohl Patienten als auch Pflegekräfte entlastet werden“, sagten Marketingleiterin Tanja Herdlitschke und Pressesprecherin Stefanie Schierling von der Sparkasse Siegen.

Diakonie-Präsident Ulrich Lilie aus Berlin hat ehemalige Mitarbeiter des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in der Siegener Martinikirche für ihre Verdienste mit dem Goldenen Kronenkreuz ausgezeichnet. Stellvertretend für viele, die über Jahrzehnte den Dienst am Menschen vorbildlich gelebt haben, durften sich Peter Bartholomäus aus Kirchen-Wehbach, Hans Günter Irle aus Siegen-Weidenau sowie Heinz-Otto Müller aus Netphen-Deuz über die Auszeichnung freuen. In seiner Festpredigt zum Abschluss der Woche der Diakonie mahnte Lilie vor schlechten Ratgebern und ermunterte, aufmerksam durch das Leben zu gehen. „Diakonie ist das Eintreten für das Recht des Schwächeren, ist von Liebe und Güte geleitetes Engagement. Sie richtet sich gegen Gier und Geltungsmacht“, betonte der Präsident. Denn: „Nur wer dem Menschen nahe kommt, kommt auch Gott nahe.“

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