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Durch das menschliche Gehirn spazieren, sein Geschick als Operateur mit dem Endoskop beweisen, einen Rettungshubschrauber von innen sehen, eine Stent-Operation am Schweineherzen aus nächster Nähe beobachten – das alles und mehr war am Wochenende im Diakonie Klinikum Jung-Stilling möglich. Zu seinem 50. Geburtstag hatte das Krankenhaus zu einem großen Jung-Stilling-Tag in die Wichernstraße eingeladen. Gut 2000 Besucher nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Klinik zu werfen und eine Reise in die Geschichte des Ev. Jung-Stilling-Krankenhauses zu machen.

Die Krankenhaus-Cafeteria geschmackvoll dekoriert, auf den Tischen lag die 108-seitige Jubiläumsbroschüre aus: Beim Festakt anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Ev. Jung-Stilling-Krankenhauses an der Wichernstraße würdigten zahlreiche Gäste aus Politik, Kirche und Mitarbeiterschaft die Einrichtung. Dabei wurde deutlich, dass das Gesundheitszentrum nicht nur eine medizinische sondern auch emotionale Bedeutung für den Kreis Siegen-Wittgenstein hat. Vorträge, Andachten und ein Film beleuchteten, wie sich das Haus entwickelt hat. Denn seinen Ursprung hat es auf dem Fischbacherberg, wo es 1947 eröffnet wurde. 1966 zog die Einrichtung in die Wichernstraße um, wo sie nun seit 50 Jahren Zuhause ist. Der Festakt mit anschließendem „Jung-Stilling-Tag“ wurde im Rahmen der Woche der Diakonie zelebriert. Für Musik sorgten Gitarrist Werner Hucks und Trompeter Martin Reuthner.

„Wenn bei einem Menschen eine Alkoholsucht vermutet wird, sollte nicht weggeschaut werden“, sagt Friedhelm Lucke. Der Diplom-Sozialarbeiter und Suchttherapeut der Suchtberatungsstelle der Diakonie in Südwestfalen erläuterte beim Siegener Forum Gesundheit ab wann Alkoholkonsum riskant ist, wie die Sucht am Arbeitsplatz auffällig wird und wie Kollegen und Arbeitgeber angemessen auf Betroffene reagieren können. Der Vortrag fand in der Cafeteria des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen statt.

Eigentlich ist das eine gute Nachricht: Die Zahl der Menschen, die noch Jahre mit ihrem Krebs leben, steigt. Für viele der betroffenen Tumorpatienten hat diese Entwicklung indes gravierende finanzielle Konsequenzen. Privatdozent Dr. Ulf Seifart, Chefarzt der Rehaklinik Haus Sonnenblick in Marburg, erforscht die sozialen und wirtschaftlichen Folgen einer Krebserkrankung und referierte dazu auf Einladung der beiden Siegener Chefärzte Dr. Volker Müller, Diakonie Klinikum Jung-Stilling, und Dr. Badrig Melekian, St. Marien-Krankenhaus, beim 6. Patientinnen-Tag des Brustzentrums Siegen-Olpe.

Der Theaternachmittag im Haus Obere Hengsbach war ein voller Erfolg: Kurze Dialoge von Loriot und anderen Autoren brachten die Zuschauer zum Lachen. Alle aufgeführten Sketche gefielen dem Publikum im Seniorenheim der Diakonischen Altenhilfe Siegerland.

Festlich gekleidet und gut gelaunt haben sich 25 frisch examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger in der Cafeteria des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen mit ihren Familien und Lehrern getroffen, um ihren erfolgreichen Abschluss zu feiern. Nach mehr als 2500 praktischen und 2100 theoretischen Unterrichtsstunden und insgesamt sieben bestandenen staatlichen Prüfungen konnten die Schüler der Krankenpflegeschule der Diakonie in Südwestfalen erleichtert aufatmen.

Davon, dass es sich beim Diakonie Klinikum Bethesda in Freudenberg um ein für die Menschen der Region weit mehr als leistungsfähiges Krankenhaus handelt, hat sich Landrat Andreas Müller bei seinem Antrittsbesuch überzeugen dürfen. „Am stärksten strahlt die familiäre Atmosphäre aus“, lobte der Chef der Kreisverwaltung nach einer gut zweistündigen Visite. Es sei zu spüren, wie sehr das Haus im Flecken verwurzelt und verankert ist.

Eine moderne Küche, frische Wandfarben und neue Böden ─ so präsentiert sich die Diakonie-Station Weidenau nachdem sie für rund 20 000 Euro renoviert wurde. Einen Teil davon hat der Förderverein Freundeskreis der Diakonie-Station Siegen-Nord (Geisweid und Weidenau) mithilfe von Spenden beigesteuert. Pflegedienstleiter Oliver Stellwag, Stellvertreterin Petra Rotert und das Team freuen sich außerdem über eine neue Eingangstür und Bürostühle.

Nach sieben Dienstjahren im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Betzdorf-Kirchen hat sich Reinhard Klöss, Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie, in den Ruhestand verabschiedet. Bei einer Feierstunde nutzten Mitarbeiter und Kollegen die Gelegenheit, dem 72-Jährigen für die gute Zusammenarbeit zu danken.

Der Kreislandfrauenverband Siegen-Wittgenstein hat dem Evangelischen Hospiz Siegerland 1000 Euro gespendet. Traditionell backen und verkaufen die Damen auf dem Kreistierschaufest in Stünzel (Bad Berleburg) Waffeln für den guten Zweck.

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